Privatdetektiv in der Filmgeschichte: Ein beliebtes Thema
Es ertönt dramatische Musik, die Szene auf der Leinwand ist dunkel, nur wenige Lichter zeigen, was gerade vor sich geht: Ein Mann schleicht sich um eine Straßenecke, in gebückter Haltung, den Kragen seiner Jacke hochgeschlagen. Er ist in heller Aufregung, konzentriert sich aber auf das, was er gerade tut: Hier ist ein Privatdetektiv am Werk, der mit seinen Ermittlungen Erfolg haben möchte. Ein leises Klicken weist auf die bereitgehaltene Waffe hin; er wird verfolgt, und das nicht gerade von den angenehmsten Typen. Drogenbosse, Mörder und Entführer, allesamt Menschen, denen man nicht unbedingt begegnen möchte, sind es, mit denen der Detektiv dank seiner Auftraggeber zu tun hat.
Der Erfolg der Arbeit des Detektivs ist nicht allein in einem Ermittlungsergebnis begründet, sondern liegt vielmehr darin, den Zuschauern Spannung und Unterhaltung zu bieten. Nicht immer stimmen die gezeigten Szenen in Detektivfilmen mit dem überein, was zum Beispiel in einer Detektei in Kassel – im Internet erreichbar unter www.ermittlungenallerart.de – wirklich das Tagwerk ist. Das Gros an Spannung ist nämlich rein dem Drehbuch zu verdanken und hat nur wenig mit dem Alltag in einer echten Detektei zu tun.
Natürlich muss dem Kinozuschauer etwas geboten werden, wenn er einer Observation zusieht, wenn der Detektiv seiner Arbeit nachgeht. Dabei handelt es sich meistens um Fälle, in denen schwere Kriminalität aufgedeckt werden muss. Nicht selten haben Polizei und Staatsanwaltschaft das Nachsehen, denn natürlich ist der Held im Film immer schlauer. Es gibt sehr verschiedene Typen von Detektiven – nicht selten sind es eher komische Kauze, die genial in ihrer Arbeit, aber nicht so sehr erfolgreich in ihrem normalen Leben sind. Das Klischee der glücklichen Ehe in Kombination mit halsbrecherischer Verfolgungsjagd, Schusswechsel und anderen gefährlichen Situationen käme wahrscheinlich auch nur schwerlich beim Zuschauer an.
Die Handlung darf sich nicht im Kreis drehen – der Detektiv kommt in jedem Film, in jeder Folge einer Serie mindestens einmal in arge Bredouille. Daraus entkommt er knapp und jedes Mal mit anderen Mitteln. Am Ende ist er der Sieger gegen die anderen Guten, vor allem aber gegen die Bösen. Ein eher bodenständiger Typ ist Matula aus „Ein Fall für Zwei“, schon bedeutend schillernder sind Monk und Magnum. Diese drei beispielhaften Ermittler, Schnüffler, Privatdetektive – wie man sie auch nennen mag – gehören der TV Geschichte an. Aus dem Kino kennt man mit „Eine Leiche zum Dessert“ sogar eine Parodie auf die großen Detektiv-Namen der Geschichte. Und wo Kriminalität eine Rolle spielt, darf eine lustvolle Affäre auch nicht fehlen.
Ace Ventura: Der tierische Detektiv
Ein sehr unterhaltsamer Kinofilm aus dem Detektiv Genre ist unter dem Namen Ace Ventura in die Filmgeschichte eingegangen. Die Komödie aus dem Jahr 1994 ist jede einzelne der 83 Minuten wert, die man hier vor der Leinwand verbringt. Freigegeben ist der Film bereits ab 12 Jahren – also durchaus familientauglich, zum Beispiel durch eine entliehene DVD. Der Haustierdetektiv, Jim Carrey, bekannt auch aus „Die Maske“, agiert in der Millionenmetropole Miami. Hier bekommt er es mit einem entführten Delphin namens Snowflake zu tun. Unterhaltsam, spannend und lustig zugleich füllte der Film die Kinos und schafft es heute noch, einen Abend voller Entertainment ins Wohnzimmer zu zaubern. Einige Szenenbilder zu diesem Film gibt es auf dem Kinoportal www.cinefacts.de, dazu die wissenswerten Details über Regisseur, Drehbuch und so weiter.
Emil und die Detektive – ein Klassiker von Erich Kästner
Bereits im Jahr 1929 schrieb Erich Kästner seinen Roman „Emil und die Detektive“, der als Drehbuch Vorlage für den Kinoklassiker diente. Insgesamt schon vier Mal verfilmt, erfreut die Handlung in diesem Film immer wieder Jung und Alt. Zum Inhalt: Emil ist unterwegs nach Berlin, als ihm all sein Geld gestohlen wird. Berlin wird zum Zentrum der Handlung; hier geschehen allerlei Abenteuer, die Emil zusammen mit seinen Freunden natürlich unbeschadet übersteht. Zusammen mit den Kindern schafft er es auch, sein Geld wieder zurück zu erhalten. Mehr zu diesem Kinofilm – nicht nur für Kids geeignet – gibt es auf www.kino.de. Reinschauen lohnt sich – erst auf die Website, dann in den Film, falls nicht schon geschehen.