Anlageimmobilien: Investition in ein Kino

Auf der Suche nach Anlageimmobilien entdecken Anleger so manche Idee, auf die sie von selbst wohl nie gekommen wären. So kann man sich an einem Schwimmbad, ebenso wie an einem Kino oder einem Theater finanziell beteiligen. Doch bevor man die Entscheidung für eine bestimmte Anlageimmobilie, wie sie hier angeboten wird, trifft, sollte man sich erst einmal überlegen, wie die eigenen Ansprüche aussehen. Erhofft man sich eine deutliche Wertsteigerung von einer Immobilie, so sind Wohnungen und Häuser in bester Wohnlage zu empfehlen. Wer über die Immobilie allerdings laufend Geld verdienen will, der sollte in ein Mietobjekt oder eben das bereits erwähnte Kino, Schwimmbad oder Theater investieren.

Kinos: Lohnt sich das noch?

Nun stellt sich jedoch auch die Frage, ob die Investition in ein Kino heute überhaupt noch lohnt. Da gibt es Befürworter auf der einen und heftige Pessimisten auf der anderen Seite. Beide können sicher einige Argumente hervorbringen, die für oder gegen ein Kino sprechen und die durchaus plausibel erscheinen. Dennoch sind die Entscheidungsträger selbst gefragt, sie müssen sich eine Meinung bilden und dann entscheiden, ob sie in das neue Kino investieren wollen oder nicht. Vorteile eines Kinos liegen klar auf der Hand: Der Mensch will immer unterhalten werden, er möchte stets neue Filme kennen lernen und das Erlebnis, einen Film im Kino zu sehen, ist nach wie vor etwas völlig anderes, als denselben Film zu Hause auf dem Sofa anzusehen.

Die Nachteile stellen sich aber ebenso deutlich dar: Kinos kosten Geld, ein Mittel, das vielen Menschen heute schlicht und ergreifend fehlt. Auch die zahlreichen Mitschnitte aus dem Kinobesuch machen den Häusern zu schaffen, ebenso wie die extrem kurze Zeit, die zwischen dem Anlaufen eines Films im Kino und der DVD-Veröffentlichung liegt, lässt das Kino oft uninteressant erscheinen.

Kinos: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Um nun die richtige Entscheidung für die eigene Anlageimmobilie zu treffen, muss man sich mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft der Kinos näher befassen. Bis zum Zweiten Weltkrieg etwa waren Kinos das einzige Mittel, um sich große Filme ansehen zu können. Sie dienten als kulturelles Highlight für die Menschen und wurden gerne besucht.

Nach dem Krieg jedoch entwickelte sich ein riesiges Wirtschaftswunder. Waren die Menschen zunächst völlig verarmt und konnten sich weder Kleidung, noch Nahrung, geschweige denn einen Kinobesuch leisten, begann einige Jahre später der Aufschwung. Sinnbild für diesen ist die Entwicklung zweier großer Sportmarken: Puma und Adidas, deren Entwicklung bei www.stern.de näher beleuchtet wird. Dieses extreme Wachstum der Nachkriegsjahre führte dazu, dass die Menschen wieder mehr Geld in den Taschen hatten. Doch einher mit dem Wachstum ging auch der technische Fortschritt. Fernsehgeräte wurden entwickelt, innerhalb weniger Jahre war ein TV-Gerät in fast jedem Haushalt zu verzeichnen. Es gab keine Notwendigkeit mehr, ins Kino zu gehen, konnte man sich die begehrten Filme doch auch zu Hause ansehen. Demzufolge mussten die Kinos damals mit massiven Umsatzeinbußen leben und viele standen kurz vor der Pleite.

Dennoch überstanden die Kinos diese schwierige Zeit und noch heute findet sich in jeder Kleinstadt wenigstens ein Kino. Dieses hat freilich nichts mehr mit den gemütlichen kleinen Kinosälen von einst gemeinsam, sondern ist technisch auf dem neuesten Stand. Und genau darauf sollten Investoren auch bei der eigenen Beteiligung am Kino achten. Die Zukunft wird mit Sicherheit den 3D-Kinos gehören, denn einen 3D-Fernseher haben bis dato nur wenige Menschen zu Hause. Der große Erfolg des Films „Avatar“ zeigt deutlich, dass sich auch heute noch Geld mit dem Kino verdienen lässt. Hinzu kommt die Erfahrung der vergangenen 70 Jahre: Sie zeigt, dass Kinos selbst dann überleben, wenn sie kurzfristig zu leiden haben. Ganz ohne Kino geht es eben doch nicht.